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Ansiedlung autochthoner Bachforellen

Ein bereits langjähriges Projekt im Revier Rohrbach ist die Wiederansiedlung von autochthonen (donaustämmigen) Bachforellen. Da nur mehr in 2 kleinen Bächen diese Art die langsamer wächst, dafür aber hochwasserresistenter, standorttreuer und scheuer bei Prädatoren ist vorkam, versucht man bereits seit mehreren Jahren diese Art wieder nach zu züchten und in die Flüsse des Bezirks zu besetzen. Leider haben mehrere Rückschläge dazu geführt, dass nur mehr wenige nachgewiesene Mutterfische vorhanden sind, daher wird dies ein Projekt, welches über mehrere Jahre wieder intensiv verfolgt wird.

Mit 500 Brütlingen im Stift Schlägl die als Mutterfische dienen sollen, soll in den nächsten 3-4 Jahren ein Kontigent an Jungfischen produziert werden, die diese heimische Spezies wieder verstärkt in den Flüssen und Bächen des Bezirkes vorkommen lässt. Die zu 87 % donaustämmigen Fische, welche von Dr. Steven Weiss von der Uni Graz mittels Genuntersuchung festgestellt wurde, haben sich besonders an das Granitwasser angepasst. Diese Bachforellen wachsen zwar langsamer, kämpfen aber an der Angel mindestens genauso, wie ihre gleichalten größeren Kollegen.

Es bleibt also zu hoffen, dass dieses Projekt gelingt, so es auch als Möglichkeit für andere Wasserbewohner (Flussperlmuscheln) dient, um deren Fortpflanzungen zu unterstützen.

Wir halten euch auf den laufenden!